Dies und Das…

22 August , 2008

Ich hab mal gelesen, dass man sein optimales Schlafpensum bestimmen kann, in dem man während der Urlaubszeit immer zu einem bestimmten Zeitpunkt schlafen geht. Nach dieser Theorie habe ich einen Schlafbedarf von neun Stunden. Neun Stunden Schlaf… wenn ich Glück hab krieg ich die mal am Wochenende oder im Uraub, aber im normalen Alltag ist das ja wohl unmöglich zu schaffen! Ich stelle mir vor, wie ich jeden Tag um 17:30 Uhr nach Hause komme und mich um 21:00 Uhr ins Bett lege. 3 1/2 Stunden Freizeit. In meinen Gedanken sterben meine sozialen Kontakte, mein Freund verlässt mich, weil ich die 3 1/2 Stunden nicht fair genug mit meinen Hobbys, meinem Nebenjob, meinen Freunden und ihm teile, meine Familie redet nicht mehr mit mir, weil ich nie telefonisch erreichbar bin. Die einzige, die zu mir hält ist meine Oma, die jeden Tag um 19:00 Uhr den Sandmann trift und mich deswegen versteht…

Ich glaube ich bleibe lieber unausgeschlafen…

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Für einen Kunden habe ich einen Flyer erstellt. Das war im Februar. Seitdem rufe ich meine Ansprechpartnerin zu diesem Flyer ein Mal im Monat an. Ich habe nämlich immer noch keine Druckfreigabe und mir fehlt der Scan der Vorstandsunterschrift. Nächsten Monat gehe ich in Prüfungsvorbereitung. Spätestens nächstes Jahr im August arbeite ich nicht mehr hier. Meine Kolleginnen habe ich heute schon instruiert meine Erinnerungsanrufe weiter zu tätigen. Vielleicht geht der Flyer ja noch in Druck bevor ich hier aufhöre…

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Gestern haben wir endlich mal wirklich ausgiebig für die Abschlussprüfung gelernt. Dabei stellte sich die Frage: Was genau ist eigentlich ein Geviert? Unsere Fachbücher verwenden den Begriff zwar geradezu inflationär, im Stichwortverzeichnis findet man aber nirgendwo etwas Näheres. Für solche Fälle gibt es aber ja *trommelwirbel* Wikipedia!!! Wikipedia hält zwar auf jede Frage eine Antwort bereit, das heißt aber nicht immer, dass es die einfachste ist. Akribisch wie Chirurgen haben wir Satz für Satz auseinander genommen um zu folgendem Schluss zu kommen:

Der Name Geviert steht nicht etwa wie vermutet für „Viertel“ sondern ist ein altes Wort für „Quadrat“. Das Geviert stammt aus Zeiten zu denen noch mit einzelnen Bleilettern gedruckt wurde. Man stelle sich also einen einzelnen Bleibuchstaben vor, dieser ist so hoch wie die Schriftgröße plus ein Bisschen (Das „Fleisch“).

Nimmt man jetzt ein Quadrat, das so hoch und breit ist wie dieser einzelne Bleibuchstabe, hat man ein Geviert. Wofür zur Hölle braucht man ein Geviert? In der Senkrechten definiert das Geviert den Mindestzeilenabstand einer Schrift. In der Waagrerechten kann man es in verschiedene Unterteilungen aufteilen, z.B. 1/2 Geviert. Das ist die Maßgrundlage für Buchstabenabstände und sogenannte „Geviertstriche“. Der übliche Wortabstand beträgt übrigens ein Viertelgeviert.

Wieder ein bisschen schlauer…

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