5 Dinge

30 Oktober , 2008

5 Dinge über/anlässlich Halloween:

1. Halloween ist eigentlich ein keltisches Fest und heißt „Samhain“

2. Der Hahn fragte eben: „Was gibt man den Kindern eigentlich, wenn die Morgen klingeln kommen? Schokolade?“ Ich: „Hm.“ Der Hahn: „Och, die können auch ein paar auf die Fresse haben!“

3. Meine erste Halloweenparty habe ich mit 12 Jahren gefeiert.

4. An Halloween weiß man nie, ob man sich verkleiden soll oder nicht. Wenn man sich dann dazu durchgerungen hat ist das meist eher peinlich, weil sich niemand anders verkleidet hat.

5. Meine Eltern haben mir verboten an St. Martin singen zu gehen, meine kleinen Brüder dürfen an Halloween die Nachbarn ärgern…

Telepatisches

30 Oktober , 2008

Es gibt wissenschaftliche Studien, die bestätigen, dass man sich während einer Beziehung aneinander angleicht. Bei dem Mann und mir äußert sich das immer wieder mal in ähnlicher Sprachwahl, dem gleichen genervten Schnauben vor dem PC und laut Behauptung unserer Freunde im gleichen Blick-/Neigungswinkel des Kopfes beim Zuhören. Wir streiten das natürlich gerne ab – oder versuchen es zumindest.

Manchmal machen mir allerdings gewisse Dinge ein bisschen Angst. Es gab mal eine Studie, die aufdeckte, dass sich sehr nahestehende Menschen, in ihren Denkmustern ähnlich sind, dass sich ihre Gehirnströme ähneln. Mein Schluss: Da Gehirnströme elektrische Impulse sind, könnte es damit quasi sein, dass ich einen elektrischen Gedankenimpuls in meinem Gehirn abschicke, und der Mann ihn empfängt und entschlüsselt.

Anders kann ich mir gestrige Situtation auch nicht erklären. Der Mann fragt mich wo die Thermoskanne steht, ich denke an den Küchenschrank, und im gleichen Moment beginnt er darin herumzuwühlen. Ähnliche Phänomene wurden mir auch von anderen Paaren (Wie wir gelernt haben lernt man, wenn man erwachsen ist fast nur noch Paare kennen.) berichtet.

Ich finde, das geht definitiv ein bisschen zu weit. So lang es sich um den Aufbewahrungsort der Thermoskanne handelt, mag das ja noch in Ordnung sein, aber was soll denn erst passieren, wenn er sein Geburtstagsgeschenk errät?

Gott sei Dank scheint unsere Seelenverwandtschaft aber noch nicht so weit fortgeschritten zu sein, und so bleibt es wohl erst einmal dabei, dass wir schnaubend vor dem Computer sitzen, und uns gleichzeitig erheben, wenn einer ans Kaffe-/Teekochen denkt.

Ich frage mich manchmal…

30 Oktober , 2008

… ist heiße Grapefruit nicht fast das Gleiche wie heiße Zitrone?

Hundstage

28 Oktober , 2008

Ich hatte einen blöden Tag, irgendwie auch blöde letzte Wochen, fast schon einen blöden Monat. Wahrscheinlich schlittere ich in eine ordentliche Winterdepression. Mein Tag war blöd, weil mein Orthopäde, der Graf, mir fünf Spritzen verpasst hat, und jetzt alles noch mehr weh tut. Die letzten Wochen waren blöd, weil ich nix so auf die Reihe gekriegt habe, so wie ich mir das vorgestellt habe, ich mich unkreativ fühle und hinzu kommt, dass alle Leute irgendwas von mir erwarten, aber am besten gestern.

So ist man als Layouter zum Beispiel immer der Arsch Weihnachtsmann. Mein Team hat die Texte vertrödelt, aber ich muss dann am Ende die Zeit dafür raushauen. „Wir müssen uns halt überlegen, ob wir das fertig kriegen wollen oder nicht.“, sind dann die typischen Sprüche, die ich mir anhören darf, wenn andere die Kurve nicht bekommen haben. Ich glaube es ist tatsächlich eine gute Idee „nur“ Conceptioner zu werden, dann muss ich die Arbeit nur geschickt verteilen und kann selbst solche Sprüche bringen.

Die Sprechstundenhilfe vom Grafen hatte da heute auch einen tollen Spruch, als ich zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen einen Termin haben wollte: „Haben Sie denn die Tabletten genommen, die Ihnen der Doktor verschrieben hat?“. Natürlich habe ich die Tabletten genommen, aber a) muss ich tagsüber wach sein, was mir mit der Einnahme dieser Pillen aber unmöglich ist, b) sehe ich die Abhängigkeit von Schmerzmitteln nicht als adäquate Alternative zu Rückenschmerzen, und c) können die meine Wirbel auch nicht einrenken.

Ihr seht, ich habe schlechte Laune, ich fühle mich mies, ich will mich ins Bett legen und den Rest des Jahres nicht mehr aufstehen. Leider hab ich nicht genügend Urlaubstage um das umzusetzen. Also habe ich eben beschlossen im Supermarkt der Supermärkte einkaufen zu gehen. Das ist zwar hypergefährlich für den Geldbeutel, jedoch auch hyperwohltuend für die nach Leckereien hungernde Seele.

Der Supermarkt der Supermärkte gehört zu einer belgischen Kette, und da Belgien fast zu Frankreich gehört (Ich höre die Belgier empört aufschreien, aber seid doch mal ehrlich, Belgien und Frankreich, hm…? Ach, vergesst es!), hat dieser Supermarkt quasi französische Sortimentsausmaße und erlesene Qualität von der Weinabteilung bis hin zu den Süßwaren.

Da ich momentan zwar unglaubliche Lust hätte eine Flasche besten Rotwein runterzukippen, ich aber diese dämlichen Tabletten nehmen muss, habe ich mich auf Essen beschränkt. Mousse au Chocolat, Choco Crossies, Erdnüsse im Teigmantel und belgische Meeresfrüchte mit Nougatfüllung. Dazu mach ich mir jetzt einen Nudelauflauf. Dann werde ich mich vor den Fernseher setzen und den Rest des Abends die Simpsons gucken. Blöde Laune, das hast du dir so gedacht, dass ich mich dir kampflos überlasse! Das kannst du aber mal schön vergessen! So! *kopfnickt*

Ich frage mich manchmal…

26 Oktober , 2008

… warum MC Donalds keinen Lieferservice hat.

Aufgeschnappt

26 Oktober , 2008

Mein Kollege Jojo über die Brownies von Subway:

„Die sind so schwarz und komprimiert, so stell ich mir Antimaterie vor!“

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Aus der Karte eines italienischen Restaurants:

„Death by chocolate – Schokoladenkuchen“

Zugbegleiter

26 Oktober , 2008

Nicht nur die Deutsche Bahn macht es einem schwer, sondern auch ihre Gäste. Gestern war ich mal wieder auf Tour durch die Republik. Zwei Bahnhöfe nach mir setzte sich ein junger Herr mir gegenüber, bewaffnet mit seinem Computer, woraus ich, auch aufgrund der Haltestelle nahe der Uni, schloss, dass er wohl Informatiker sein müsse. So weit so gut. Ist ja auch nicht schlimm. Darf sich ja jeder Informatiker mir gegenüber setzen, der will. Hätte der gute Herr nur nicht nach fünf Minuten angefangen zu gähnen. Seinen Mund riss er dabei so weit auf, dass ich das Gefühl hatte gleich die Mittagessen von zwei Tagen in seinem Inneren beim Brodeln beobachten zu können. Dieses Aufreißen ergänzte er dann noch durch das Reiben seines stoppeligen Kinns an der Oberkante seines Jackenkragens. Die gesamte Prozedur wiederholte er ca. alle fünf Minuten. Igitt.

Nach einer halben Stunde begann er den Inhalt seiner Nase an die frische Luft zu holen. Mittlerweile war auch eine Gruppe Fußballfans zugestiegen, die die Luft im Waggon mit dem Geruch von ausgeatmetem Bier überlagerte. Der Informatiker begutachtete seinen Fang gründlich, bevor er ihn fein säuberlich zwischen seinen Fingern zerrieb, die er dann genüsslich ableckte. Das war der Moment in  dem ich nicht nur darüber nachdachte den Platz zu wechseln, sondern auch gleichzeitig meinen Magen zu entleeren. Zwei Haltestellen vor meiner Endstation stieg er endlich aus.

Auch auf der Rückfahrt blieb ich vor geschmacklich fragwürdigen Übergriffen nicht verschont. Zwei Jungs, wohl etwas jünger als ich, waren der Meinung den Waggon mit ihrer Techno-Schlager-Kacke beschallen zu müssen. Solche Sitauationen machen mich rasend, besonders um zehn Uhr abends, wenn ich Hunger habe, und der Zug zwanzig Minuten Verspätung. Zuerst beginnt meine linke Augenbraue meine Stirn heraufzuwandern. Hat sie fast den Haaransatz erreicht und beginnt zu zucken, ist das kombiniert mit dem „Du-wirst-einen-qualvollen-grausamen-Tod-erleiden-Blick“ nicht nur ein konkretes Warnzeichen, sondern unter Umständen eine tödliche Waffe. Die meisten kleinen Jungs überlegen sich bereits wenn meine Augenbraue zu wandern beginnt recht schnell, dass sie ihre so called „Musik“ lieber über Kopfhörer weiter hören möchten. Die Jungs von gestern waren in so guter Stimmung, dass sie meine Augenbraue selbst nach eindringlicher Zurschaustellung nicht tangierte.

So etwas passiert mir selten, und zwang mich dazu mein weiteres Vorgehen gut zu überdenken. Ich überlegte wie gewaltbereit ich die beiden einzuschätzen hatte, und wie lang es wohl dauern würde bis sie ausstiegen. Erstere Überlegung gestaltete sich einfach. Durch seine Honk-Gebärdensprache und seine auffallende Vitalitärt offenbarte sich mir der eine als durchaus angriffslustig, wohingegen der andere, zusammengesunken dasitzend und nach frischer Luft röchelnd, wohl eher kurz  vor dem Alkoholtod stand. Ich grübelte also welcher eloquente Spruch meinerseits den Honk dazu bringen könnte sein plärrendes Handy auszuschalten, als Gott mich erhörte: Der Zug hielt an, die beiden stiegen, der eine laut randalierend, der andere eher torkelnd, endlich aus.

Ich seufzte, schaute mich um. Ruhe, endlich Ruhe, nach insgesamt an diesem Tag vier Stunden Zugfahrt, und drei Stationen vor dem Heimatbahnhof. Ich hasse Bahnfahren!

… kommt das heraus (Steht in meiner Schulklasse):

Mutter Thesa

Ich mag…

25 Oktober , 2008

… Nimm2 Lollys! Unser Büro ist süchtig danach! Die haben so eine tolle glatte Oberfläche und sind sooo lecker! (Sorry für das schlechte Bild, Handykamera.)

Eisbären und Optimisten

23 Oktober , 2008

Ich bin ein großer Fan von Dokumentationen. Gestern habe ich mir die volle Dröhnung gegeben. Was soll man auch anderes tun, wenn man den Abend ausgerenkterweise auf der Couch verbringen muss? Also gab es zuerst eine Afrika-Doku, anschließend ZDF-History und zur Abrundung „Unser blauer Planet“ auf Arte.

Selbst der Mann ließ sich dieses Mal dazu begeistern mit mir den Thunfischen hinterherzuschwimmen und sie im wilden Kampf mit den armen kleinen Makrelen zu beobachten.

Heute gab es in der Kantine Thunfischsalat:

Ich: „Thunfische, die werden so riesengroß…“

N.: *mampfend* „Find ich gut!“

Sony: „Hast du auch schon „Unsere Erde“ gesehen? Das ist so traurig, wenn der Eisbär stirbt, weil er zu schwach ist eines der Walrösser, die vor seiner Nase liegen, zu fressen.“

N.: „Boah, kannst du das mal bitte so sehen: Keines der armen Walrösser ist gefressen worden!“

Sony: „Also Walrösser gibt es ja wohl wie Sand am Meer!“

Irgendwie fand ich diesen Vergleich erwähnenswert…