Beziehungsforschung

16 Oktober , 2008

„Beziehungen und so…“ ist eines meiner Lieblingsthemen. Eigentlich ist es glaub ich sogar mein Lieblingsthema. Deswegen kann ich es überhaupt nicht verstehen, dass Männer sich fast nie über ihre Beziehungen/Freundinnen/Ex-Freundinnen unterhaten. Darüber philosophierte ich letztlich mit meiner Kollegin S. aka. „Olli“, die darüber wiederum tags zuvor mit ihrem Freund gesprochen hatte. „Wenn ihr nie über eure Freundinnen/Sex redet, worüber redet ihr denn dann?“ hatte sie ihn gefragt, und ich fand diese Frage durchaus berechtigt (Wobei der Mann diese ihm gestellte Frage abends mit einem lapidaren: „Über viele andere Dinge!“ beantwortete).

Gedanken, Fragen und Mutmaßungen über Beziehungen zwischen Männern und Frauen dominieren mein Leben. Ich registriere wann sich meine Freundinnen von ihren Kerlen trennen, mit wem sie zusammenkommen, wie die ersten Monate ablaufen und versuche dadurch allgemeingültige Regeln herzuleiten.

So habe ich z.B. festgestellt, dass Beziehungen, die die ersten drei Monate überstehen, große Chancen auf eine längere Dauer haben, dass sich die meisten Paare nach 3 – 4 Jahren trennen, und die, die sich später trennen meist sagen, dass es im dritten – vierten Jahr angefangen hat.

Mein neuestes Interesse gilt momentan, neben den Wechseljahren, der Pille. Es gibt x unterschiedliche Pillensorten, weil jede Frau einen anderen Hormonhaushalt hat, an den die Pille ja möglichst angelehnt sein sollte. Ich überlegte mir kürzlich folgendes:

Wenn zwei Frauen die gleiche Pille nehmen, dann heißt das doch eigentlich, dass sie einen ähnlichen Hormonhaushalt haben. Hormone sind ein wichtiger Faktor in der Partnerschaft und bei der Partnerwahl. Heißt das, wenn ein Mann von Anfang an registriert, welche Pille seine Freundinnen nehmen, und feststellt, das es da Parallelen gibt, dass er anhand der Pille, die eine Frau nimmt feststellen kann, wer eine potentielle Partnerin ist und wer nicht? Zeig mir deine Pille und ich sag dir wer du bist. Das wäre eigentlich ziemlich praktisch…

Vielleicht sollte ich darüber mal ein Buch schreiben. Ich nenne es dann „Kampfgebiete“ und veröffentliche unter dem Pseudonym Karlotta Riche… Ist doch ein schöner Name, Karlotta…

2 Antworten zu “Beziehungsforschung”

  1. Kathrin sagte

    Ist ein genialer Post! Gefällt mir echt gut die Idee…Wenn ich Ärztin wäre, würde ich darüber jetzt eine Studie machen ;)

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