Ich frage mich manchmal…

26 November , 2008

… warum man sich im Unterricht nicht einfach die Kante geben kann (wäre dann zumindest erträglicher…) …

Wanted!

24 November , 2008

Der Mann² ist weg! Es ist mir schon vor ein paar Tagen aufgefallen, aber bisher hatte ich noch die Hoffnung, dass er wieder auftaucht :( Wo steckt er bloß?

Aloha Hawaii!

23 November , 2008

Bei den jetzigen Energiepreisen ist es schön, wenn man die Heizkosten nicht selber zahlen muss. Seitdem meine Freundin A. im Haus des „Golddödels“ wohnt, muss sie nur noch eine kleine Freundschaftspauschale als Miete zahlen, in der auch die Heizkosten enthalten sind. Freitag kam der Winter nach Rock City. Eisiger Wind, Schnee und klirrende Kälte – und das nach einem recht milden Novemberanfang.

Weil der Golddödel momentan auf Urlaub irgendwo im Süden ist, gab es gestern ein kleines aber feines Zusammentreffen im Golddödelhaus, das einige Busminuten von meiner Wohnung entfernt liegt.

Solltet ihr euch jemals die Frage stellen, wer maßgeblich an der Energie-Verknappung schuld ist, ich habe die Verantwortliche gefunden – als ich das Golddödelhaus betrat schlugen mir tropische Temperaturen entgegen. A. stand vor dem Spiel und überlegte, welches T-Shirt sie zu ihrer kurzen Capri-Hose anziehen solle, und ich war schlagartig dankbar dafür, dass ich mich doch für eine dreilagige Kombination aus Shirt, T-Shirt und Sweatjacke, und gegen meinen wintergemäßen Rollkragenpulli entschieden hatte.

„Hast du uns auch Baströckchen gekauft?“, fragte ich A., die mich irritiert ansah, „Ich meinte: Super wenn man die Heizkosten nicht selbst bezahlen muss!“. „Ja, das find ich auch!“, grinste A. mich breit an, „Aber du findest es doch nicht zu warm hier drin?“

Festgestellt

23 November , 2008

Es ist vollkommen egal ob man Wein auf Bier oder Bier auf Wein trinkt, wenn man vorher sechs Wochen lang gar keinen Alkohol getrunken hat…

Telefonsex im Büro

21 November , 2008

Ab und zu arbeiten wir mit Agenturen von außerhalb zusammen. Die Sekretärin einer dieser Agenturen hat eine sehr… erotische Stimme. Meine Kollegin Oli hatte letztlich das Vergnügen:

Oli: „Boah, ich freu mich schon darauf wenn ich nächste Woche wieder die Frau R. anrufen muss!“ *seufztmitverstellterStimme* „Jaaaaah, oh Hallo!“ *prrrrr* „Aber noch besser ist ja die Asiatin aus der Personalabteilung, ich will gar nicht wissen, was die beim Telefonieren tut…“

Ich: „Hm, vielleicht trägt sie diese Strap ons, die mit der Fernbedienung…“

Oli: „Ja, eine Freundin von mir hatte so was mal, weil sie ja ne Zeit lang lesbisch war, aber jetzt hat sie nen Freund, dem könnte sie das ja nur in den Arsch Hintern stecken…“

Wenn Charlotte Roche nicht schon „Feuchtgebiete“ geschrieben hätte, ich würde spätestens heute damit beginnen…

It’s Magic!

21 November , 2008

Meine Freundin E. kann zaubern. Sie hat magische Hände und Gott sei Dank mittlerweile eine Physiotherapeutische Praxis in Rock City.

Gestern hat sie meine beiden Beine wieder gleich lang gezaubert und sämtliche Wirbel wieder in ihre angestammte Position gebracht. Es ist ein wirklich seltsames Gefühl wieder „gerade“ zu sein. Beim Laufen fühlt sich das immer noch sehr ungewohnt an. Das Schönste ist aber, dass die Nackenschmerzen und daraus resultierenden Kopfschmerzen, die mich die letzten Tage extrem gequält haben, endlich weg sind. Ich fühle mich wie neugeboren. Jetzt kann die Prüfung kommen!

Aufgeschnappt

21 November , 2008

„Du willst mich nicht ficken, du willst mich nicht umbringen – so viel Gleichgültigkeit hab ich ja noch nie erlebt!“

- Aus: „Hitman“ -

Zeit

19 November , 2008

Noch 13 Tage bis zur Prüfung. Noch knapp zwei Monate bis meine Freundin Kath aus Australien wieder kommt. Es kommt mir vor, als wäre sie nur kurz in Urlaub gefahren, und nicht für ein halbes Jahr ausgewandert. Die Zeit vergeht so schnell, wenn man konkrete Orientierungspunkte hat.

Die Zeit vergeht ewig langsam wenn man in der Schule sitzt. Das stelle ich jeden Mittwoch auf’s Neue fest und frage mich ernsthaft, wie ich das vorher 13 Jahre lang jeden Tag ausgehalten habe. Irgendwie kommt man durch. Irgendwie verdrängt man diese Erfahrung, um sich dann an Tagen wie diesen daran zu erinnern, wie lange fünf Minuten dauern können.

Es wäre schön, wenn man Zeitempfinden steuern könnte. Wenn einem eine Unterrichtsstunde nur einen Wimpernschlag kosten würde, und ein Kuss die Ewigkeit. Wenn ich zurückdenke fallen mir hunderte Momente ein, die ich gerne festgehalten hätte und mindestens genau so viele, von denen ich gehofft habe, dass sie schnell vorbei sind.

Vielleicht würde das Alles aber auch seinen Reiz verlieren, wenn wir immer selbst bestimmen könnten, wie lange ein Moment anhält. Ausprobieren würde ich es trotzdem gerne…

Festgestellt

17 November , 2008

„Die meisten Menschen sehen nackt so anders aus…“

(Meine Freundin Elster zum Thema „Männer die unsere Erwartungen enttäuscht haben“)

Alles aus Liebe

15 November , 2008

Manchmal ist mit einem Lied alles gesagt…

Ich würde dir gern sagen,
wie sehr ich dich mag,
warum ich nur noch an dich denken kann.
Ich fühl mich wie verhext und in Gefangenschaft
und du allein trägst Schuld daran.

Worte sind dafür zu schwach,
ich befürchte, du glaubst mir nicht.
Mir kommt es vor, als ob mich jemand warnt,
dieses Märchen wird nicht gut ausgehen.

Es ist die Eifersucht, die mich auffrisst,
immer dann, wenn du nicht in meiner Nähe bist.
Von Dr. Jekyll werde ich zu Mr. Hyde,
ich kann nichts dagegen tun,
plötzlich ist es so weit.
Ich bin kurz davor durchzudrehn,
aus Angst, dich zu verliern.
Und dass uns jetzt kein Unglück geschieht,
dafür kann ich nicht garantiern.

Und alles nur, weil ich dich liebe,
und ich nicht weiß, wie ich’s beweisen soll.
Komm, ich zeig dir, wie groß meine Liebe ist,
und bringe mich für dich um.

Sobald deine Laune etwas schlechter ist,
bild ich mir gleich ein, dass du mich nicht mehr willst.
Ich sterbe beim Gedanken daran,
dass ich dich nicht für immer halten kann.
Auf einmal brennt ein Feuer in mir
und der Rest der Welt wird schwarz.
Ich spür wie unsere Zeit verrinnt,
wir nähern uns dem letzten Akt.

Und alles nur, weil ich dich liebe,
und ich nicht weiß, wie ich’s beweisen soll.
Komm, ich zeig dir, wie groß meine Liebe ist,
und bringe mich für dich um.

Ich bin kurz davor durchzudrehn,
aus Angst, dich zu verliern.
Und dass uns jetzt kein Unglück geschieht,
dafür kann ich nicht garantiern.

Und alles nur, weil ich dich liebe,
und ich nicht weiß, wie ich’s beweisen soll.
Komm, ich zeig dir, wie groß meine Liebe ist
und bringe mich für dich um.

Komm, ich zeig dir, wie groß meine Liebe ist,
und bringe uns beide um.

(Die Toten Hosen)