5 Dinge…
31 Dezember , 2008
… die ich mir für das neue Jahr vornehme:
1. Meinen Hintern wieder regelmäßig ins Fitnessstudio zu bewegen.
2. Alte Kontakte zu reanimieren.
3. Mir mehr Zeit zum Entspannen zu gönnen.
4. Meine praktische Prüfung zu bestehen (Ich verkünde hiermit: Die theoretische ist bestanden! *freu*).
5. Meinen alten Schreibtischstuhl durch einen rückenfreundlicheren zu ersetzen.
Jahresabschluss
31 Dezember , 2008
Die letzten Wochen war es ja ein wenig ruhig um die Bleilaus, aber ich kann euch beruhigen, die besinnliche Weihnachtszeit hat mich nur ein bisschen faul und duselig gemacht – passiert ist trotzdem so einiges. Also dürft ihr euch auf das neue Jahr freuen, in dem ich euch eine kurze Zusammenfassung der vielen Geschehnisse aus den letzten Tagen geben werde.
In diesem Sinne: Bis nächstes Jahr, einen guten Rutsch ins Jahr 2009 und lasst die Korken knallen!
Das Bleiläuschen
Vor Weihnachten
22 Dezember , 2008
Erst wenn man einer der wenigen Deppen ist, die zwei Tage vor Weihnachten noch arbeiten müssen, stellt man fest, dass die Welt um einen herum geradezu stillzustehen scheint. Um zehn nach sieben sind die Straßen selten so voll wie nachmittags, aber selbst sonntagmorgens hab ich sie schon voller gesehen als heute auf dem Weg zum Treffpunkt meiner Fahrgemeinschaft.
Auf der Autobahn ist so wenig los, dass der Verkehr auf der gegenüberliegenden in die Stadt hineinführenden Seite, auf der normalerweise jeden Morgen Stau ist, wie ein kleiner plätschernder Bach vor sich hinfließt. Dazu Nieselregen und laue zehn Grad. Sparwetter.
Auf der Arbeit Weihnachtsloch. Der Korridor ist wie ausgestorben. Keine Maschinengeräusche aus der Druckerei – der Drucker ist in Urlaub, die Kunden auch. Um mir die Zeit zu vertreiben, ein bisschen Nachrichten lesen. Im Leserforum wird über das Supertalent diskutiert. Hirnlos. Ich habe keine Privatsender, in solchen Momenten fällt mir wieder ein wieso. Geschimpfe darüber, der „Muntharmonikaspieler“ *kicher* habe zu Unrecht gewonnen, die Fans beschimpfen die Kritiker als Neider. Alles wie immer.
Die Zeit bis fünf Uhr zieht sich. Ich übe Tastschreiben. Verdammt mühselig, weil ich normalerweise nur mit einem Finger tippe. Ich glaube, ich bin der schnellste Ein-Finger-Tipper Rock Citys – vielleicht sollte ich mich beim „Supertalent“ melden.
Im Radio die Weihnachtshits der letzten hundert Jahre, dazwischen „Ave Maria“ auf der Mundharmonika. Schade, dass wir keinen CD-Player haben, für solche Situationen wurde doch „Wir warten auf’s Christkind“ von den Toten Hosen produziert.
Vorweihnachtslethargie. Auch wenn viele Menschen sich darauf freuen, wenn die Weihnachtstage vorbei sind – ich bin froh, wenn sie erst mal angefangen haben! In diesem Sinne: Halleluja, Ave Maria und Frohe Weihnachten!
Aufgeschnappt
21 Dezember , 2008
„Es gibt immer Leute, die zwei Tage vor Weihnachten noch versuchen einen Nobelpreis zu bekommen!“
- Mein Kollege Jojo über vorweihnachtliche Arbeit -
Aufgeschnappt
18 Dezember , 2008
„Pferdeärsche! Immer wenn ich Pferdeärsche sehe möchte ich darauf hauen! Pferde haben auch so große Nasenlöcher, da möchte man immer seiner Finger reinstecken…“
- Naddel während „Brokeback Mountain“ -
Ich mag…
10 Dezember , 2008
… die Gerüche von gebrannten Mandeln, Reibekuchen und Glühwein, die gemeinsam unwiederstehlich nach Weihnachtsmarkt duften.
Aufgeschnappt
10 Dezember , 2008
„Hast du wieder jemanden mit deinem freien Gemüt verärgert?“
- Mein ehemaliger Grundschulleiter zu mir, nachdem er erfahren hatte, dass ich mich mit dem Schulleiter meines Gymnasiums über die Veröffentlichung einer meiner Artikel heftig gestritten hatte -
Festgestellt
8 Dezember , 2008
Der Weihnachtsmann geht mir echt auf den Sack!
Bussimulator
8 Dezember , 2008
Mein jüngster Bruder Kiki (9) will Busfahrer werden. Doppelgelenkbusfahrer, um genau zu sein. Um dafür schon mal zu üben wünscht er sich sehnsüchtig ein Bussimulator-Computerspiel. Natürlich hat das Christkind diesen Wunsch dankend aufgenommen, und das Internet nach dem besten Bussimulator für unser Nesthäckchen durchsucht. Dabei stieß es auf durchaus lustige Sätze in Rezensionen wie: „Die Fahrgäste schreien sehr schnell!“.
Als ich heute meine liebste Frau Mama anrief, konnte ich Kiki im Hintergrund zwischendurchmit ihr feilschen hören:
Kiki: „Aber Mama, der kostet nur 4 Euro, das ist ein echtes Schnäppchen!“
Mama: „Aber was machst du denn, wenn das Christkind dir auch einen Bussimulator bringt?“
Kiki: „Vielleicht ist das dann ein anderer!“
Zugegeben, er glaubt nicht mehr ans Christkind, weswegen Christkind-Argumente meiner Mutter eher auf taube Ohren stoßen, aber man merkt, dass Geduld nicht gerade eine Familienstärke ist. Ich bin jedenfalls gespannt ob meine Mutter immer noch solche Nerven hat wie früher, zu der Zeit, als ich noch 9 Jahre alt war. Wenn, dann laufe ich nicht Gefahr mein Geschenk umtauschen zu müssen, denn Standhaftigkeit ist definitiv eine Tugend meiner Mutter.