Mediengestalter

27 Januar , 2009

*vomSektkichert* bevor ich es euch gleich nicht mehr mitteilen kann:

Ich bin Mediengestalterin!!!

Edit: Der Mann auch!

Aufgeschnappt

15 Januar , 2009

„Es gibt Fotos von mir, darauf stehe ich vor einem halben Schwein…“

- Die Olle zum Thema „Metzger“ -

Ungefragt

9 Januar , 2009

Meine Kollegin Oli war heute Morgen beim Arzt. Beim Hautarzt, um genau zu sein, weil sie, nach eigener Aussage, „Ekelfüße“ hat. Da Oli eine sehr, sagen wir mal „offene Art“ hat, erklärte sie anschließend ausführlich, wie der Arzt sie einer Leibesvisitation unterzog – unangekündigte Hautkrebsvorsorge – und ihre Füße anschließend mit: „Das sind Druckstellen, da kann man nichts machen.“ kommentierte.

„Ihr glaubt gar nicht, wo überall nach Muttermalen geschaut wird…“, brachte Oli unsere Fantatasie in Wallung. Sie machte eine erklärende Geste, woraufhin die Olle ein schockiertes: „Der kann dir doch nicht einfach ohne Ankündigung auf die Rosette gucken!“ ausstieß.

Ein wenig befremdlich fand ich das auch. Schatz war natürlich direkt nach der Untersuchung telefonisch informiert worden und hatte empört festgestellt: „Aber man weiß doch, ob man da Muttermale hat, oder nicht!“.

Der Hahn nahm die ganze Schurse gelassen: „Ihr denkt ja dran, dass hier im Raum auch noch männliche Individuen sind?!“ Lieber Hahn, das macht jetzt auch nichts mehr, bei so vielen Frauen fällt das gar nicht auf! ;)

Gestern Abend hab ich mich endlich für die Uni beworben. Ich muss an dieser Stelle mal lobend erwähnen, dass das Prozedere an niederländischen Universitäten da wesentlich einfacher und überschaubarer ist, als in Deutschland. Für meine deutsche Ausweichbewerbung werde ich wohl ins Studierendensekretariat gehen müssen – durch den Informationswust auf der Website blickt ja keiner mehr durch!

Ebenfalls angenehm empfinde ich die Dauer, die eingeräumt wird um Studiengebühren zu bezahlen:

„Sie können die Studiengebühren am 01. Januar 2119 überweisen.“

Klasse! Ich hinterlasse meinen Enkeln dann ein Sparbuch zu diesem Zwecke ;)

It’s fucking Metal!

1 Januar , 2009

Ich bin ja mittlerweile etwas faul geworden, was das Besuchen von Konzerten angeht. Nach spätestens einer Stunde tut mir der Rücken weh und ich kann nichts sehen, weil jedes Mal wenn ich einen Platz mit guter Sicht ausgemacht habe, auf die Sekunde genau nach zwei Minuten, ein Mensch mit gefühlter Größe von 1,90 m den Platz vor mir ausfüllt. Die Bässe sind meist übertrieben laut, sodass man den Gesang nicht mehr versteht und last but not least hab ich keine Lust mehr ständig die fiesen, schwitzigen Haare irgendeines fremden Kerls im Gesicht zu haben (was bei Metalkonzerten nahezu unvermeidbar ist).

Eine Ausnahme mache ich aber natürlich gerne, wenn mein sehr geschätzter Kumpel Metalsascha den weiten Weg von SF auf sich genommen hat, um in der Stadt (oder auch in der nebenan) mit seiner Metallica Coverband „Cunning Stunts“  das Haus zu rocken – da kann ich mich darauf verlassen, dass sie den Bass zu bändigen wissen ;) . Ein großartiger Nebenffekt dieser Konzerte ist, dass ich so in mehr oder regelmäßigen Abständen ein paar Leute rund um meine ehemalige Schule wieder treffe:

„Ach, die Frau Bleilaus! Das letzte Mal habe ich dich gesehen als du, glaube ich, fünfzehn warst!“.

In diesen Momenten wünsche ich mir mit einundzwanzig Jahren Lebenserfahrung geboren zu sein, wenn ich mich an die vielen peinlichen Dinge erinnert, die ich in dieser Zeit unter dem Einfluss des ein oder anderen Bieres, das ich eigentlich noch gar nicht trinken durfte, in der ein oder anderen Discothek, die ich eigentlich noch gar nicht besuchen durfte, erinnere.

Was Illegalitäten angeht bin ich also erfahren. Im weiteren Verlauf des Abends stelle ich fest, wie schnell man drogenabhängig werden kann. Als ich aus dem Damen-WC herausstolpere steht ein junger Herr davor, der mich fragt, ob ich ihm einen Moment helfen, und das Blättchen, welches er in der Hand hält, festhalten könnte, während er umständlich mit seinem Tabak rumhantiert. Ich bin ein hilfsbereiter Mensch, auch wenn ich strenger Nichtraucher bin, also helfe ich ihm gerne dabei sich zu vergiften. Allerdings bin ich doch sehr peinlich berührt, als er ein Tütchen Hasch herausholt und anfängt ihn im Zeitlupentempo auf dem Blättchen zu verteilen. Ich habe das Gefühl, dass er ewig braucht, mein Kopf ist hochrot und zu allem Überfluss kommt in diesem Moment der Kellner aus dem sich hinter uns befindenden Lagerraum: „Könnt ihr bitte draußen kiffen gehen?!“. Ich werde mit Sicherheit keinem Menschen mehr ein Blättchen halten, das kann ich aber versprechen!

Drei Kölsch weiter (was eigentlich keinen Unterschied macht, denn Kölsch ist Kölsch und Bier Bier…) kann ich mich jedoch mit dem Gedanken trösten, dass ich den Kellner wahrscheinlich nie wieder sehen werde und bin ein wenig beruhigt. Wenn solche Dinge passieren frage ich mich manchmal, was wäre, wenn ich mal so berühmt wie Madonna wäre: „Ich hab die Bleilaus beim Kiffen erwischt!“ würde dann wohl auf dem Titel der Bildzeitung stehen. „Mann, bin ich froh, dass ich nicht Madonna bin!“ denke ich mir, leere mein Bier und genieße den Rest des Konzerts – auf dem Barhocker. Ich kann sehen, mein Rücken schmerzt nicht, und mir schlagen keine ungewaschenen Haare ins Gesicht. Vielleicht geh ich doch mal wieder öfter aus.

Rezpet für 2 – 3 Personen, funktioniert natürlich auch wenn es sich nicht um Reste des gestrigen Raclettes handelt ;)

Man nehme:

1 Beutel Reis
einen Rest Hühnerfleisch
einen Rest Schweinefleisch
ein paar Gambas
eine handvoll Champignons
eine Hand voll Paprika
1 Teelöffel Gemüsebrühe
1 Knoblauchzehe
2 Teelöffel Sojasoße
1 Prise Coriander
Sesamöl

1. Den Reis kochen, Fleisch und Garnelen im Wok mit etwas Sesamöl (geht auch mit Sonnenblumenöl) anbraten.

2. Gemüse in den Wok geben, kurz mitbraten, dann einen Löffel Gemüsebrühe und den Knoblauch hinzufügen und gut verrühren.

3. Die Sojasoße hinzufügen, gut umrühren und mit Coriander abschmecken. Den fertig gekochten Reis unterrühren. Ein paar Minuten ziehen lassen et voilà!

Guten Appetit!